News 08.02.2011 | Frankfurt

08.02.2011

Entwicklungshilfe: Fußball als Chance
Kapstadt/Frankfurt. “Es sei wunderbar zu sehen, „dass sich so viele junge Menschen für eine Sache engagieren”, sagte Harald Denecken, Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), auf der ersten Info- und Benefizveranstaltung des Vereins Football for Worldwide Unity (FFWU). Denecken, der am 30. Januar als Gastredner ins Ökohaus am Frankfurter Westbahnhof kam, wurde vor den rund 50 Teilnehmern nicht müde zu betonen, dass er Sport für die beste Möglichkeit halte, “Kinder und Jugendliche in der Entwicklungsarbeit nachhaltig zu erreichen”. Eine Meinung, die FFWU-Gründer Sascha Bauer teilt: “Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, im Township Heideveld (Kapstadt) über Fußball Werte vorzuleben und zu fördern. Respekt und Integrität. Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer. Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. Vertrauen und Teamgeist”, so der erfahrene Fußballtrainer. Anhand eines gezeigten Dokumentarfilms des britischen Journalisten Michael Bardsley wurde deutlich, dass Kinder in den Armenvierteln Südafrikas derzeit leider andere Werte vorgelebt bekommen.

Oder genauer: Dass sie in einem Kreislauf aus Hoffnungslosigkeit, Perspektivlosigkeit und Gewalt feststecken. In einem Alltag, in dem Gangster zu Idolen werden, wo Verbrechen und Mord der schnelle Weg zu Ruhm und Geld sind. Umso wichtiger ist der Einsatz der FFWU direkt vor Ort. “Und dafür danke ich Ihnen”, sagte Harald Denecken. Noch in diesem Jahr geht die Ausbildung von Trainern an der in Heidevelt ansässigen GCU-Football-Academy weiter. Gleich für mehrere Monate gehen eine Sportstudentin, sowie ein Student aus der Schweiz im Auftrag der FFWU nach Kapstadt, um die Ausbildung der dort bereits arbeitenden Fußballtrainer und Betreuer zu unterstützen und zu verbessern. Weiter wird die FFWU das Projekt 2011 vor Ort weiter mit Spenden und Know-how unterstützen. Alle Einnahmen und Ausgaben sind jederzeit aktuell und transparent für jeden einsehbar. Helfen Sie mit einer Spende oder übernehmen Sie eine Patenschaft.