Kick & Code

Ausgangssituation

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Der Beruf der Programmierer ist insbesondere in Afrika noch stark unterrepräsentiert. Dies liegt einerseits an den Ressourcen vor Ort und andererseits an mangelnden Ausbildungsmöglichkeiten. Dieses Feld hat jedoch enorm starke Wachstumspotentiale für die Zukunft und bietet unglaublich viele Möglichkeiten der persönlichen und beruflichen Entwicklung für Kinder und junge Erwachsene.

Ziele

Die große SAP-Kampagne „Africa Code Week“, hat es zum Ziel, mit Hilfe hunderter Workshops mehr als 20.000 Kindern in 17 afrikanischen Ländern das Kodieren und Programmieren mit Hilfe von Computern näher zu bringen.

Mit dem „Kick & Code Camp“ wird dabei ein besonderer Ansatz verfolgt, indem Computer Coding-Workshops zweimal täglich mit Fußballtrainingseinheiten und einem abschließenden „Festa de Futebol“ am Finaltag kombiniert wurden.

Vorgehensweise

In Kooperation mit SAP, der deutschen Schule Pretoria und der Eintracht Frankfurt Fußballschule werden zwei Dinge verbunden, die Kinder überall auf der Welt lieben: Fußball und Computer.

Das Camp selbst wird federführend von der Eintracht Frankfurt Fußballschule durchgeführt. Sascha Bauer als Repräsentant von FFWU verknüpft das Trainingscamp mit einer Ausbildung von Jugendtrainern in Kooperation mit dem Südafrikanischen Fußballverband (SAFA), wodurch das Gesamtkonzept um eine zusätzliche nachhaltige Komponente erweitert wird. Sie erhalten darüberhinaus eine Schulung um Life- und Softskills bei Kindern im Sinne der FFWU Projekte zu fördern. Das Training beinhaltet dabei alle Aspekten des modernen Fußballs; Technik, Taktik und Athletik aber auch Persönlichkeitsentwicklung und die Schulung sozialer Fähigkeiten.

Erfolge

2015 nahmen in Pretoria erfolgreich über 300 Kinder im Alter von 8-15 Jahren am Kick & Code Camp und den dazugehörigen Festivals teil. Darüberhinaus erlangten 23 Teilnehmer durch den Abschluss des Trainerkurses eine SAFA-D-Lizenz.

Alle beteiligten Projektpartner sind mit der Entwicklung sehr zufrieden und werden diese Kooperation fortführen. Daher wird das Projekt im Jahr 2016 bereits auf einen weiteren Standort (Kapstadt) ausgeweitet um noch mehr Kindern die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten.

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